Kategorie: Lifestyle

Meine Lieblingszeitschriften

Hallo meine Lieben,

heute soll es um meine Lieblingszeitschriften gehen. Wie ihr vielleicht wisst, lese ich unheimlich gern alle möglichen Bücher. Doch auch Zeitschriften haben es mir angetan und manche sogar so sehr, dass ich es fast nicht ertragen könnte ein Exemplar zu verpassen. Ich liebe es sowohl im Frühling oder Sommer draußen im Schatten zu sitzen und eine Zeitschrift zu lesen als auch im Herbst und Winter eingekuschelt auf der Couch oder in einer Therme zu liegen und meine Lieblinge durchzublättern. Ich kaufe eine erschreckend große Menge an Zeitschriften und vor allem bei Zeitungsläden an Bahnhöfen mit sehr großer Auswahl kann ich auch mal 60-70 Euro in Zeitschriften investieren :O

Lieblingszeitschriften Titelbild

Am liebsten lese ich „Lifestyle/Mindstyle“-, Koch- und Bastelzeitschriften, ab und zu ist auch eine Frauenzeitschrift oder ein Klatschmagazin dabei. Die folgenden Zeitschriften vereinen aber die perfekte Mischung aus Inspiration und Unterhalten, weshalb ich sie euch unbedingt ans Herz legen möchte, wenn ihr sie noch nicht kennt! Ich hebe jedes Exemplar auf, bis ich dazu komme sie alle noch einmal durchzublättern und alle Seiten rauszureißen, die mich interessieren (Kochrezepte, Basteltipps,…)! Ich muss dazu sagen, dass die folgenden Zeitschriften mich allesamt so überzeugen, dass ich bis auf wenige Ausnahmen immer vorne bis hinten nahezu jede Seite komplett lese. Viele fragen sich vielleicht, warum ich die Zeitschriften nicht einfach abonniere, aber ich habe die Macke, dass ich bewusst in den Zeitungsladen gehe und mich riesig freue, wenn ich die neuen Ausgaben entdecke und sie mir als Highlight des Tages gönnen kann. Ein Abo würde mir dieses Erlebnis kaputt machen :D

Hier seht ihr alle benannten Zeitschriften, es sind Schnappschüsse aus meinem Instagram Account ;)

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Daphnes Diary

Dieses „Tagebuch“ vereint Reiseempfehlungen, Ausflugsberichte, Geschichten über kreative Persönlichkeiten, Rezepte, Historisches, lustige Anekdoten und vor allem unheimlich viele Bastelideen und sogar Bastelmaterialien! Meine Mama hat mir diese Zeitschrift mal vom Einkaufen mitgebracht und ich habe mir direkt alle schon erschiedenen Ausgaben nachbestellt und seitdem muss ich sie unbedingt immer wieder haben :D

Herzstück

Auch diese Zeitschrift hat mir (wie lustigerweise auch die anderen noch folgenden Zeitschriften) meine Mama mitgebracht. Herzstück ist eine sehr inspirierende „Mindstyle“ Zeitschrift, die Themen behandelt (z.B. Achtsamkeit, Dankbarkeit, Vergebung, Freundschaft,…), die allesamt zum Nachdenken anregen. Auch Kochrezepte, Bastel- und Beautytipps sind dabei, genauso wie die ein oder andere hübsche Beigabe zum Heraustrennen oder Ausschneiden. Mir haben es auch immer die Fotostrecken von sehr talentierten Naturfotographen schwer angetan :D

Flow

Die Zeitschrift Flow hat sich hauptsächlich auf Papierkunst spezialisiert (Kalligraphie, Faltkunst etc.), dazu zählen auch Literatur und Malerei. Ähnlich wie in der Herzstück geht es hier auch oft um anregende Themen, die in der Interaktion mit sich selbst oder anderen Menschen eine Rolle spielen. Das Bastlerherz schlägt hier auch wieder sehr hoch durch die vielen Beigaben. Übrigens: Das Ferienbuch von Flow, was in jedem Sommer erscheint ist ein absoluter Geschenktipp für DIY – Verrückte, ich kaufe es mir jedes Jahr :D

Happinez

Die Happinez ist vermutlich die spirituellste und am meisten am Wort „Mindstyle“ ausgerichtete Zeitschrift von den vorgestellten Titeln. Vermutlich ist es nicht jedermanns Sache, wenn Themen wie Yoga, Meditation und solche Dinge so eine große Rolle spielen, aber ich habe irgendwie einen Narren an dieser Zeitschrift gefressen :D Auch hier sind Themen wie Kochen, Naturkosmetik und andere Lifestylegebiete abgedeckt!

 

Nun würde ich mich riesig freuen, wenn ihr mir eure Lieblingszeitschriften verraten könntet!

 

Bye bye,

Meine Sommerlieblinge

Hallo meine Lieben,

heute möchte ich euch gern meine Lieblingsprodukte für den Sommer zeigen, die ich mir jeden Sommer erneut kaufe oder wieder aus dem Schrank hole.

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Balea Magic Summer Bodylotion & Gesichtspflege

Schimmernde, sonnengebräunte Haut sieht im Sommer einfach toll aus finde ich. Dazu ein luftiges Sommerkleidchen und glitzernder Schmuck und schimmernder Lidschatten. Ich liebe diesen Look, aber ich hasse es in der Sonne zu braten und meine Haut zu schädigen. Deshalb wähle ich einen starken Lichtschutzfaktor, einen Schattenplatz und eine Lotion, die eine zarte Bräune aufbaut ohne meine Haut kaputt zu machen ;) Selbstbräuner in konzentrierter Form funktioniert für mich nicht in der Anwendung oder ist mir nicht natürlich genug im Aussehen. Bräunungsduschen sind mir zu teuer und Ganzkörpermakeup ist mir für jeden Tag zu aufwendig (für besondere Anlässe ist es aber mega cool!). Deshalb kaufe ich seit einigen Jahren jeden Sommer eine Bodylotion und eine Gesichtscreme, die meine Haut über einen Zeitraum von mehreren Tagen leicht tönt. Damit kann ich so schöne natürliche Effekte erzielen und brauche meistens nicht mal mehr eine Foundation etc. im Gesicht, weil der Teint auch so super schön aussieht! Dieses Jahr habe ich mir für Balea entschieden, es gibt ähnliche Produkte aber in verschiedenen Preissegmenten.

Avene Thermalwasserspray

Dazu brauche ich vermutlich nicht mehr viel sagen, es ist für mich das ultimative Produkt und steht immer im Kühlschrank bereit!! Es kühlt unfassbar gut ab, lindert leichten Ausschlag durch die Hitze oder auch durch Reizungen nach dem Waxing. Falls doch ein Sonnenbrand zugeschlagen hat, hat es auch hier schon gute Dienste getan und super schnell das Spannen auf der Haut gelindert. Großartig finde ich vor allem, dass man nicht pitschenass wird wie bei einigen Varianten von anderen Marken (zum Beispiel bei Balea fand ich die Sprühmenge zu viel) und sich dadurch dann zum Beispiel das Makeup versaut!

Strandtuch

Strandtücher sind nicht wirklich neu und innovativ, aber sie sind praktisch und ich habe verschiedene Varianten zuhause, Zur Zeit bin ich aber in genau dieses auf dem Foto schwer verliebt und nutze es für alle möglichen Zwecke. Es schützt vor Kälte am Abend als Schal, es schützt die Schultern vor der Sonne, es dient an richtig heißen Tagen als Kleidchen über dem Bikini und es kann eine Picknickdecke am See sein. Vor allem finde ich aber das Muster und die Farben einfach wirklich richtig schön und freue mich, dass ich es bei Tchibo entdeckt habe :)

Natürlich geht die Liste noch weiter, da wären Sonnencreme, Sonnenbrille,… Aber ich wollte gern meine Top 3 für euch zusammenstellen, die ich wirklich lieben gelernt habe und nicht unbedingt schon seit meiner Kindheit kenne, so wie Sonnencreme, Mückenspray und so weiter. :D

Welche drei Produkte sind bei euch im Sommer unverzichtbar?

Bye bye,

Aloe Drink – ein Lieblingsgetränk

Hallo meine Lieben,

heute möchte ich euch gern von einem Getränk berichten, was meine Mama und ich am Gardasee entdeckt haben und wonach wir süchtig geworden sind :D Es handelt sich um den Aloe Vera Drink von ALO. Zum Glück gibt es diesen auch in Deutschland und so kann ich euch jetzt anfixen ;-)

Aloe DrinkSo schmeckts:

Das Getränk schmeckt ganz leicht und mild und leicht süß nach dem enthaltenen Honig. Den Geschmack der Aloe Vera kann ich nicht so wirklich beschreiben, frisch eben :D Was man mögen muss, sind die enthaltenen Stückchen, wer im Saft kein Fruchtfleisch mag, wird das auch nicht wirklich mögen! Ich finde die Stückchen voll lecker.

Im Sommer ist es ein leckerer Durstlöscher, aber auch das ganze Jahr über mag ich es gern, wenn ich mal etwas Besonderes trinken möchte! Das Produkt ist nicht ganz günstig, eine Flasche mit 500ml kostet über 2 €. Wir haben die Flaschen im Rewe bekommen, man kann sie aber auch über den ALO Drink Onlineshop bestellen und sich weiter informieren ;-)

Habt ihr einen Tipp für mich, was es für ähnliche Getränke gibt, die ich testen sollte?

Habt ihr schon mal den Aloe Drink ausprobiert?

Bye bye,

 

Meine Lieblingsapps Frühling 2016

Hallo meine Lieben,

heute möchte ich euch gern meine derzeitigen Lieblingsapps zeigen, die ich sehr viel nutze und sehr toll finde!

Lieblingsapps Titelbild

Vermutlich könnte ich noch mehr Apps zeigen, aber ich habe jetzt 6 Anwendungen ausgesucht, die sehr unterschiedlich von den Themengebieten her sind.

Collage Lieblingsapps

1 Spotify

Keine wirkliche Geheimtippapp ;-) Ich habe die Bezahlversion, damit ich immer und überall Musik hören kann, weil ich eigentlich ständig Musik auf den Ohren habe. Ich finde es toll, dass man Playlists erstellen kann für jedes Bedürfnis und ich entdecke auch oft neue Musikschätze. Toll ist an der App auch, dass ich unterwegs wenn ich ein tolles Lied höre direkt in der App danach suche und das Lied einer meiner Playlisten hinzufügen kann. Früher hatte ich oft wenn ich zuhause angekommen bin, schon wieder vergessen welches Lied ich haben wollte.

2 Thalia eBooks App

Ich habe einen Tolino (EBook Reader), den ich aber nicht immer dabei habe. Zur Überbrückung ist es deshalb toll, dass ich auch unterwegs mal ein paar Seiten in meinem aktuellen Buch weiterlesen kann, denn die App und der Tolino synchronisieren immer die aktuelle Seite. Man kann auch über die App im Shop stöbern und direkt neue Bücher kaufen, die dann auf dem Tolino auch erscheinen.

3 Tsum Tsum

Ich liebe diese kleinen knuffigen Tsum Tsum Versionen der Disneycharaktere, deshalb ist die App für mich ein lustiger Zeitvertreib, wenn ich mal warte o.Ä. Einen anderen Nutzen hat die App natürlich nicht ;-)

4 Shopkick

Wir wurden im TV mit Werbung beballert, aber ich finde die App trotzdem unabhängig davon toll. Mittels Standorterkennung (Datenschutzliebhaber weghören) erkennt die App, wo man ist und wenn ein teilnehmendes Geschäft in der Nähe ist bzw wenn man im Geschäft ist, sammelt man durch den Schaufensterbummel „Kicks“. Auch im Geschäft kann man Produktstrichcodes von bestimmten angezeigten Produkten scannen und erhält dafür Kicks. Mein Freund ist jetzt in den Läden immer ganz scharf darauf die Produkte zu suchen und zu scannen :D Ab einer bestimmten Punkteanzahl kann man die Punkte in einen Gutschein der teilnehmenden Läden umwandeln. Die Modalitäten sind hierbei unterschiedlich, ich finde den Douglas Gutschein am sinnvollsten. Die Punkte sammeln sich relativ schnell zusammen, wenn man eh oft unterwegs ist.

5 Qualitytime

Damit man sich nicht in seinem Smartphone verliert gibt es Apps wie Qualitytime. Ich wollte selbst gern mal sehen wie oft ich mein Handy nutze und für welche Dinge. Man kann auch einen Nutzungsalarm auf eine bestimmte Zeitdauer legen. Zur Zeit nutze ich noch eine zweite App, bei der man Pausen festlegt, wenn man effektiv und konzentriert arbeiten will ohne zwischendrin auf das Handy zu schauen. Hierbei stellt man eine Dauer ein, z.B. eine Stunde. In dieser Zeit ist das Handy von der App blockiert, man bekommt keine Nachrichten mit o.Ä. und wenn man „durchhält“ ist auch noch ein virtueller Baum für den eigenen virtuellen Wald gewachsen. Nette Spielerei, ich teste noch ;-)

6 Snupps

Wenn die Beautyjunkies unter euch oder auch andere Sammelverrückte ihre Sammlung übersichtlich katalogisieren wollen kann ich euch Snupps nur empfehlen. Ich sortiere dort meine Makeup Sammlung und bin super zufrieden, da ich unterwegs immer nachschauen kann, was ich schon habe oder was ich gebrauchen könnte. Ist eine extreme Arbeit beim ersten Mal, wenn man dann dranbleibt und neue Dinge direkt aufnimmt geht es dann :-)

 

Was sind zur Zeit eure Lieblingsapps?

Bye bye,

Waxing – Meine Erfahrung

Hallo meine Lieben,

heute gibt es wieder einen Beitrag aus meiner Lifestyle Kategorie. Diesmal soll es um das lästige Thema Haarentfernung gehen.

Lifestyle-Posts-Grafik_fürWo

Wie glaube ich die meisten Frauen, die ihre störenden Körperhaare entfernen, habe ich in der Pubertät damit begonnen mich zu rasieren. Ich habe dafür unterschiedliche Nassrasierer ausprobiert und kam mit einem kleinen Rasierkopf am besten klar (meistens von Gilette). Bis auf ein paar kleinere Schnitte habe ich auch immer gut überlebt ;) Allerdings ging es mir sehr auf die Nerven, dass man erstens immer noch einen kleinen Schatten gesehen hat (vor allem unter den Achseln) und zweitens (da ich sehr dunkle Haare habe) eigentlich für Stoppelfreiheit jeden 2. Tag nacharbeiten muss.

Experimente mit Enthaarungscremes scheiterten aufgrund vom ekligen Geruch, Unverträglichkeit und der Tatsache, dass die Haare trotzdem ziemlich schnell zurückkamen. Also wagte ich mich an das Thema Epillieren.

Mein erster Epillierer war ein ganz einfaches Gerät ohne viel Schnickschnack. Nach unendlichen Versuchen mich endlich zu trauen, weil das laute Surren der Pinzetten mir tierisch Angst einjagte, setzte ich an und musste feststellen, dass es wirklich bösartig ziepte. Es ging auszuhalten, keine Frage, aber es dauerte wirklich tierisch lang, man übersah sehr schnell Haare und muss auch sehr oft nacharbeiten. Später kaufte ich mir einen Silk Epil von Braun, der für mich eine bessere Arbeit machte, weil er mit Licht ausgestattet war und auch schneller und besser Haare ausgerissen hat. Die Haare bleiben zwar länger weg, aber der Zeit – Faktor überzeugte mich trotzdem nicht, zusammen mit den wirklich ekligen Schmerzen.

Der nächste Schritt waren Waxing Streifen und Heißwachs. Waxingstreifen funktionierten bei mir nicht so gut, es blieben immer wieder etliche Haare zurück und ich traute mich auch an empfindlicheren Stellen nicht richtig zu ziehen. Mit dem Heißwachs war es das gleiche Problem.

Also blieb ich Jahr um Jahr bei der Nassrasur bis ich vor etwas mehr als einem Jahr dann den Schritt wagte und einen Termin im Waxingstudio buchte. In Dresden gibt es eine Art Studiokette, die Studios sind also hauptsächlich auf Waxing spezialisiert, das war mir wichtig, weil ich kein Kosmetikstudio wollte, welches nebenbei Waxing anbietet.
Das Studio heißt Star – Wax und es sind die unterschiedlichsten Waxing Angebote verfügbar. Es werden auch Maniküre, Pediküre und Kosmetik sowie Wellnessbehandlungen angeboten, ich kann aber nur für das Waxing sprechen (ist ja auch das Thema des Posts). Man kann nun also auswählen, welche Körperstellen enthaart werden sollen (Achseln, Arme/Beine, Bikinizone, etc.). Es gibt eigentlich keine Stelle, die nicht haarfrei werden kann. Das Angebot gilt natürlich auch für Männer.

Lebensmüde wie ich bin entschied ich mich gleich für Sparpaket 2, also Beine, Achseln und Hollywood Cut. Für diejenigen, die nicht wissen, was Hollywood Cut meint, damit ist das Entfernen aller Haare im Intimbereich gemeint, bis ein komplett haarfreier Bereich entstanden ist.
Vor dem Termin war ich etwas aufgeregt, weil ich gar nicht wusste, was mich erwarten würde. Ich kam in das Studio und wurde von der Depiladora (wunderbarer Begriff :D) empfangen. Die Mädels sind unheimlich nett (und zwar nicht aufgesetzt nett) und in der Kabine angekommen, wurde ich mit dem Hinweis alleingelassen, dass ich alle Körperstellen freimachen soll, die enthaart werden sollen. Hierbei sei erwähnt, dass ich gern in die Sauna gehe und dementsprechend kein Problem habe vor einer fremden Person unbekleidet zu sein, wer nicht gern komplett entblößt liegen möchte, kann natürlich nur die Körperstelle freimachen, die grade bearbeitet wird. Die Kabine ist eigentlich immer angenehm warm (im Sommer kühl), also fühlte ich mich direkt wohl. Möglichkeiten sich frisch zu machen gibt es auch.

Nach einem Anklopfen kam die Depiladora also zurück und hat mir erstmal genau erklärt, welche Produkte sie verwendet und wie die Körperstellen bearbeitet werden. Sie war übrigens auch sehr überrascht, dass es mein erstes Mal war, weil ich ja das große Paket gewählt hatte :D
Wir haben mit den Beinen begonnen und es wurde ein Heißwachs mit einem Rollspender (ähnlich dem von Veet) auf das ganze Bein aufgetragen. Anschließend wird das Wachs mit einem Fliesstreifen wieder abgerissen. Ich konnte nicht einschätzen, wie schmerzempfindlich ich bin, muss aber sagen, dass meine Schmerzschwelle scheinbar ziemlich hoch ist. Die ersten Streifen haben leicht geziept, sind aber in dem Moment schon wieder vorbei, wenn der Streifen ab ist.

Nachdem die Vorderseite der Beine erledigt war, ging es weiter mit den Achseln. Diese hatte ich mir sehr unangenehm vorgestellt, kann aber mittlerweile sagen, dass ich diese Stelle am wenigsten schlimm empfinde. Es wird mit einem Spatel ein warmes Wachs auf die komplette Achsel aufgetragen und wenn dieses hart geworden ist, wird es wieder abgezogen, diesmal ohne Fliesstreifen. Gleich nach dem Abreißen des Wachses legt die Depiladora die Hand auf die Stelle, was einen eventuellen Schmerz direkt beendet. Die Achseln gehen ziemlich schnell, übrig gebliebende Haare werden mit einem speziellen Wachs auf einem Fliesstreifen beseitigt oder bei besonders hartnäckigen Fällen mit der Pinzette ausgezupft.

Kommen wir nun zum Hollywood Cut. Hier hatte ich am meisten Angst, weil ich die Schmerzstufe gar nicht einschätzen konnte. Die Depiladora hat an einer weniger sensiblen Stelle angefangen und hat wieder Heißwachs mit dem Spatel aufgetragen. Wenn dieses ausgehärtet ist wird es ohne weitere Hilfsmittel mit einem Ruck abgezogen. Und danach folgt wieder die schmerzstillende Hand. So wird der gesamte Intimbereich bearbeitet, bis keine Haare mehr übrig sind. Auch hier kommen gegebenenfalls Spezialwachs und Pinzette zum Einsatz.

Nun die Stunde der Wahrheit: Ich kann für mich sagen, dass es schon ziemlich ziept, vor allem bei den ersten Malen. Allerdings ist der Schmerz auch eine Sekunde später wieder komplett weg. So schlimm, wie es aber zum Teil beschrieben wird ist es auf keinen Fall gewesen. Ich kann es am besten mit Pflaster abreißen beschreiben, wenn ein Haar daran festklebt, das ziept so ähnlich. Mir persönlich hilft es sehr, dass ich die gesamte Zeit mit meiner Depiladora quatsche und dadurch auch sehr abgelenkt bin. An den sehr empfindlichen Stellen atme ich tief durch und dann ist es auch schnell überstanden. Anschließend zieht man die Beine an, damit auch alle Stellen zwischen den Beinen erreicht werden und danach dreht man sich auf den Bauch um die Rückseite der Beine zu enthaaren.

Alle gewachsten Stellen werden mit Öl gereinigt und bekommen Aloe Vera aufgetragen. Anschließend kann man sich wieder anziehen und hat es überstanden. Die Prozedur dauert je nach Depilator und Haarwuchs ungefähr eine Stunde bei meinem Paket.

LANGZEITBILANZ BISHER

Ich kann sagen, dass ich derzeit keine andere Enthaarungsmöglichkeit mehr in Betracht ziehe! Mein Körper bleibt ca. einen Monat frei von störenden, sichtbaren Haaren. Die Haare wachsen viel spärlicher und weicher nach, auch wenn da wohl noch Luft nach oben ist, wenn man mehrere Jahre dabei bleibt. Zwischen den Terminen arbeite ich nur in der Bikinisaison nach, und da auch nur die Achseln, da mich da die schneller nachwachsenden Stoppeln optisch stören. Die Beine und der Intimbereich bleibt optisch ansehnlich (hier kann aber auch jeder selbst entscheiden, ob er nacharbeiten will, allerdings werden dann die Haare auch nicht unsichtbarer weil sie dicker bleiben). Wichtig ist es die Haut oft zu peelen, damit die Haare nicht einwachsen, das habe ich am Anfang leider auf die leichte Schulter genommen. Man lernt aber schnell aus dem Fehler, wenn jedes eingewachsene Haar einzeln rausgeholt wird! :D Schmerztechnisch hilft es mir den Termin so weit wie möglich weg von der Menstruation zu buchen und mitten am Tag. Da tut es zumindest bei mir am wenigsten weh.

Einen Punkt muss ich zum Ende noch ansprechen: Der Preis! Dieser ist ziemlich hoch (um die 60 Euro bei meinem Paket). Das tut alle 5 Wochen natürlich weh. Mir persönlich ist es die gesparte Zeit und das optische Ergebnis eindeutig wert, weil ich mich sehr wohl in meiner Haut fühle mit dieser Enthaarungsmethode! Außerdem kann man ja auch ein kleineres Angebot wählen oder nur zu besonderen Anlässen zum Waxing gehen.

 

Puuuuh…wieder einen Roman verfasst :D Ich hoffe, dass ich denjenigen, die sich für das Thema interessieren helfen konnte und schon ein paar Fragen beantworten konnte! Wenn etwas unklar geblieben ist, stellt die Fragen doch einfach in die Kommentare :)

Habt ihr eure Haare schon einmal mit Wachs entfernen lassen/ selbst entfernt? Wie sind eure Erfahrungen?

Bye bye

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